Dämpfungswerte     Bebeflex-Startseite

 

Schalldämpfer 25     Schalldämpfer 50     Schalldämpfer 100     Galaflex A1F25

 

Messverfahren:   Mittels eines Frequenzgenerators wird ein Testton mit einer Lautstärke von 100 dB in der zu prüfenden Frequenz erzeugt und über einen Lautsprecher in einen Lüftungskanal aus handelsüblichen Spirobauteilen geleitet. Am Ende der Messstrecke wird der Schall mit einem Schallpegelmessgerät nach IEC 651 Typ 2 jeweils in der Rohrmitte (L1) und an der Rohrwand (L2) gemessen und wie folgt ausgewertet: Zuerst wird mit einem Spirorohr die Eingangslautstärke an den Punkten L(1) und L(2) gemessen und aus Gründen der Vorsicht der kleinere Wert als Mindestwert dB(Ein) ermittelt, danach werden das Spirorohr durch den zu prüfenden Schlauch bzw. Schalldämpfer ersetzt und neuerlich die Werte L(1) und L(2) gemessen und der größere Wert dB(Aus) ermittelt. Die Dämpfung wird aus der Differenz der Werte dB(Ein) und dB(Aus) errechnet. Jede Frequenz wird jeweils dreimal gemessen und daraus der durchschnittliche Wert ermittelt.

 

Parallel dazu werden auch noch andere Messverfahren verwendet, z.B. PEUTZ (FR): Die Werte werden in der gleichen Versuchsanordnung ermittelt, jedoch wird an Stelle eines Lautsprechers ein Ventilator eingesetzt. Die Messungen erfolgt mittels Mikrofonen. Durch die unterschiedlichen Messverfahren sind die Werte nur zum Teil vergleichbar. Generell lässt sich aber herauslesen, dass die Dämpfungswerte der Folienschläuche durch den weichen Aufbau speziell bei den tiefen Frequenzen viel höher liegen als bei starren oder halbflexiblen Schalldämpfern. Die Art der Verlegung (gebogen oder gerade) hat bei unseren Vergleichsmessungen keine unterschiedlichen Dämpfungswerte ergeben.